Manuelle Therapie & Physiotherapie

 

Bewegung verstehen – gezielt behandeln

Wenn ein Tier sich plötzlich anders bewegt, steifer läuft, bestimmte Bewegungen vermeidet oder nicht mehr so leistungsfähig ist wie gewohnt, steckt nicht immer genau dort das Problem, wo es sich bemerkbar macht.

Eine verspannte Muskulatur kann beispielsweise die Beweglichkeit eines Gelenkes beeinflussen. Eine schmerzhafte Region führt zu Schonhaltungen, andere Bereiche übernehmen mehr Arbeit und werden dadurch zusätzlich belastet. So können mit der Zeit ganze Kompensationsmuster entstehen.

Genau hier setzt meine Behandlung an.

Ich behandle Pferde, Esel, Hunde und natürlich auch behandlungswillige Katzen. Dabei schaue ich mir nicht nur die einzelne Problemstelle an, sondern das Zusammenspiel von Muskulatur, Gelenken, Wirbelsäule und Bewegungsablauf.

 

 

Wann kann eine Behandlung sinnvoll sein?

Physiotherapie und Manuelle Therapie können bei Muskelverspannungen, Bewegungseinschränkungen, Rücken- und Gelenkbeschwerden, Arthrose sowie nach Verletzungen oder Operationen eingesetzt werden. Auch ältere Tiere profitieren häufig davon, ihre vorhandene Beweglichkeit möglichst lange zu erhalten.

Aber es muss nicht erst ein Problem vorhanden sein. Gerade bei Sport- und Arbeitstieren kann eine regelmäßige physiotherapeutische Kontrolle helfen, muskuläre Dysbalancen und Bewegungseinschränkungen frühzeitig zu erkennen, bevor daraus größere Probleme entstehen.

 

Wie behandle ich?

Welche Techniken zum Einsatz kommen, entscheidet sich individuell nach dem Befund. Dazu gehören unter anderem Manuelle Therapie, Massagen, Faszientechniken, Dehnungen, Mobilisationen und gezielte Bewegungsübungen.

Mit der Manuellen Therapie können eingeschränkte Gelenke gezielt mobilisiert und die umgebenden Strukturen entlastet werden. Massagen und weitere physiotherapeutische Techniken helfen dabei, verspannte Muskulatur zu lösen, die Beweglichkeit zu verbessern und Regeneration und Muskelarbeit zu unterstützen.

Dabei gibt es bei mir kein festes Behandlungsschema. Alter, Trainingszustand, Vorerkrankungen, aktuelle Beschwerden und natürlich auch das, was das Tier an diesem Tag zulässt, bestimmen die Behandlung.

 

Mein Ziel

Mein Ziel ist nicht, möglichst viele einzelne „Baustellen“ zu behandeln, sondern herauszufinden, wie sie miteinander zusammenhängen.

 

Je nach Befund gebe ich außerdem passende Übungen oder Trainingsimpulse für den Alltag mit. So endet die physiotherapeutische Unterstützung nicht mit dem Behandlungstermin, sondern kann sinnvoll in den Alltag und das Training des Tieres integriert werden.

 

Physiotherapie ist daher nicht erst sinnvoll, wenn deutliche Beschwerden vorhanden sind. Sie kann ebenso zur Rehabilitation, zur Begleitung älterer Tiere oder präventiv zum Erhalt von Beweglichkeit und Leistungsfähigkeit eingesetzt werden.

 

 

 

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© Sabrina Becks